Dickleder

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Dickleder – günstig und sehr stabil

 

Unter Dickleder werden alle Leder mit einer Stärke von über 1,4 Millimetern verstanden. Im Vergleich zu herkömmlichen Polsterledern, welche eine Stärke von 0,9 bis 1,2 Millimetern haben, ist Dickleder, wie eben der Name schon vorgibt, mit 1,4 Millimetern schon sehr stark. Ganz exakt lässt sich allerdings die Stärke von Dickleder nicht bestimmen, da sich aufgrund einer eher heterogenen Beschaffenheit dieser Lederhäute Schwankungen und Abweichungen von bis zu 20 Prozent ergeben können. Einen Spezialfall stellt hier das Bullenleder dar, welches sich durch eine starke Narbung auszeichnet. Diese ausgeprägte Narbenstruktur erschwert zwar eine exakte Messung der Lederstärke. Mit Hilfe genormter Messgeräte wird allerdings eine ganzheitliche und genaue Messung seitens der Hersteller angestrebt. Die Dicke des Leders beruht auf dem höheren Gewicht des Bullen. Oft wird daher bevorzugt Rohware von jungen schweren Bullen für die Herstellung von Dickleder verwendet. Im Lederhandel.com Shop werden Dickleder schon zu günstigen Preisen angeboten.

 

Verschiedene Dicklederarten

 

Pull-Up-Leder: Es werden innerhalb der Dickleder einzelne Kategorien unterschieden. Da wären zum einen die Pull-Up-Leder zu nennen, welche den Fettledern zugeordnet werden. Viele Dickleder haben eine intensive Fettung. Zudem sind diese Leder in der Regel stark genarbt. Pull-Up-Leder. Die Bezeichnung Fettleder ist für dieses Dickleder üblich. Pull-Up ist ein Nubukleder mit relativem Fettgriff. Wie bei allen Arten von Fettledern bilden sich durch den täglichen Gebrauch typische Dehnungen, Schürfungen und Einknicke heraus. Diese Veränderungen werden auch als Patina bezeichnet. Pull-Up-Leder sind in der Regel reine Nubukleder. Daneben existieren auch Wildleder mit einer Fettschicht als Abschlussfinish. Somit ist der Begriff „Pull-Up“ recht weit gefasst. In der Praxis handelt es sich jedoch bei mit „Pull-Up“ gekennzeichneten Dickledern in aller Regel um Nubukleder. Ein untrügliches Merkmal ist dabei immer die Fettschicht, welche durch häufige Nutzung automatisch eine schnell sichtbare Patina erhält. Oft werden Pull-Up Leder mit einer auf Bindemitteln basierenden Farbschicht überzogen. Dies verhindert ein wenig den gar zu schnellen Verschleiß. Verwendung finden Pull-Up-Leder vor allem bei der Herstellung von Schuhen, Taschen (gängiges Beispiel die aus früheren Zeiten schon bekannten Aktentaschen) und Möbeln. Hier ist die Dicke und Robustheit des Dickleders von großem Vorteil.

 

Wichtig! Pull-Up-Leder nicht zu verwechseln mit PU Leder:

 

Häufig kommt es in der Praxis zu einer Verwechslung zwischen Pull-Up-Ledern und PU-Leder. Dies beruht einerseits auf der rein äußerlichen Ähnlichkeit beider Leder. Zum anderen auf der falschen Annahme, dass PU eine Abkürzung von Pull-Up darstellt. Die Markierung PU steht jedoch für Polyurethanbeschichtung.

 

Dickleder als beliebte Möbelleder:

 

Kaum ein anderes Leder eignet sich für den langjährigen Gebrauch und eine anzunehmende hohe Abnutzung so ideal wie Dickleder. Gerade bei Möbeln und deren Bezugsmöglichkeiten stellt sich diese Frage zwangsläufig. Da die übliche Stärke bei Auto- oder Möbelledern bei 0,9 bis 1,2 Millimetern liegt, kann davon ausgegangen werden, dass ein Dickleder mit 1,4 Millimetern Stärke umso haltbarer ist. Auf Lederhandel.com sind Dickleder bis zu einer Stärke von 1,6 Millimetern bereits ab einer Fläche von 2,5 qm (entspricht einer halben Lederhaut) zu einem relativ geringen Preis erhältlich. Polster aus Dickleder garantieren eine lange Nutzbarkeit, scheuern nicht durch, sind optisch eindrucksvoll und als Untersitz sehr angenehm im Empfinden. Der Griff ist voll und warm. Übrigens ist es vielleicht einmal ganz nützlich zu erfahren, das für eine größere Polstermöbelgarnitur 6 bis 7 Lederhäute verwendet werden.

 

Neckleder als Besonderheit im Bereich der Dickleder

 

Für diese Spezialart der Dickleder sind die starken und kontrastierenden Falten und Narben kennzeichnend. Sie entstehen durch die Mast der Bullen und dabei vor allem im Halsbereich. Daher resultiert auch der Begriff Neckfalten. Dieser ist gleichbedeutend mit Nackenfalten oder dem ebenfalls gebräuchlichen Begriff Mastfalten. Neckleder ist bis zu 5 Millimeter dick. Es wurde vor allem durch seine Verwendung in der Möbelindustrie bekannt. Polster und überhaupt Möbel aus Neckleder sind nahezu unverwüstlich. Möbel aus diesem extrem starken Dickleder sind sehr robust und stabil. Der antike Eindruck tritt vor allem bei Braun- und Ockertönen zu Tage. 30 bis 80 Prozent aller Möbel sind mit Leder bezogen. Dickleder spielen dabei nach wie vor eine bedeutende Rolle.

 

Dickleder auf Lederhandel.com

 

Das Portal Lederhandel.com bietet Dickleder in verschiedener Narbung und in ausgesuchten und exotischen Farben an. Spontan herausgegriffen sei an dieser Stelle die Lederhaut Rind Dickleder in grün. Fast smaragdfarben schimmert dieses Leder und besticht das Auge mit einer gleichmäßigen und intensiven Narbe. Auch die Klassiker in Braun, Rot und Schwarz sind vertreten und runden die Auswahl ab. Alle Dickleder sind preisgünstig und als Alternative zum Neubezug von Autositzen und Ledergarnituren bestens geeignet. Dickleder bieten sich auch hervorragend für die Herstellung von Taschen an. Hier kann eine ausgeprägte Narbung und ein warmer Griff von Vorteil sein. Taschen aus Dickleder sind aufgrund ihrer langen Haltbarkeit nach wie vor beliebt bei Jung und Alt und versprühen einen Hauch Nostalgie.